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Kein Tag wie jeder andere: Die Katastrophe von Hillsborough

Kein Tag wie jeder andere: Die Katastrophe von Hillsborough
Von Eurosport

14/04/2017 um 22:40

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit der Katastrophe von Hillsborough.

15. April

Es war eine der schlimmsten Tragödien des internationalen Fußballs. Während des FA-Cup-Halbfinals am 15. April 1989 zwischen Nottingham Forest und Liverpool wurden 96 Fans zu Tode gedrückt. 766 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Als Ursache für die Katastrophe gilt, dass zu viele Anhänger von Liverpool ins Stadion gelassen wurden.

Mehr als 2000 Fans der "Reds" waren bei Anpfiff des Spiels in Sheffield noch nicht im Stadion und drängten in Richtung des Eingangs an der Leppings Lane. Laut Aussage eines Polizisten wurde angewiesen, das Tor zu öffnen, da das Drängeln der Anhänger draußen ansonsten zu "lebensgefährlichen Umständen" führen könne.

Doch unter dem Druck der hereinstürmenden Menschenmengen wurden die Zuschauer, die bereits im Stadion waren, immer weiter nach vorne und gegen den massiven Sicherheitszaun am Spielfeldrand gedrückt. Erst nach einigen Minuten, als panische Fans über den Zaun kletterten, wurde die Tragödie bemerkt. Jüngstes der Opfer war der damals erst zehnjährige John-Paul Gilhooley, der Cousin des späteren Liverpool-Kapitäns Steven Gerrard.

Am Abend vor dem traurigen Jahrestag erwiesen die Fans und Spieler des FC Liverpool und von Borussia Dortmund den Opfern und ihren Angehörigen eindrucksvoll mit Gesängen und einer Schweigeminute Respekt.

Bei der Hillsborough-Tragödie starben 96 Fußballfans

Bei der Hillsborough-Tragödie starben 96 FußballfansSID

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