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Kein Tag wie jeder andere: Michael Schumachers traurigster Sieg

Kein Tag wie jeder andere: Michael Schumachers traurigster Sieg
Von Eurosport

20/04/2017 um 00:17Aktualisiert 20/04/2017 um 00:18

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Michael Schumacher und seinem traurigsten Sieg in der Formel 1.

20. April

Am Ostersonntag, den 20. April 2003, gewann Michael Schumacher den Großen Preis von San Marino in Imola. Es war seinerzeit der erste Saisonsieg für den damaligen Ferrari-Piloten - aber gleichzeitig der wohl traurigste Erfolg in der Karriere des siebenmaligen Weltmeisters.

In den frühen Morgenstunden des gleichen Tages war Schumachers Mutter Elisabeth verstorben. Die 55-Jährige litt an einer Leberzirrhose. Am 10. April brach sie zusammen und wurde nach einer Notoperation in ein künstliches Koma versetzt, aus dem sie nicht wieder erwachte. Schumacher und sein Bruder Ralf nahmen trotz des Trauerfalls am Rennen teil, baten aber vor dem Start über ihre Teams ausdrücklich darum, keine Interviews geben zu müssen.

Der damals 34-jährige Schumacher fuhr mit Trauerflor und vergoss auf dem Siegerpodest Tränen.

Nach fünf weiteren Saisonsiegen entschied der Kerpener die Gesamtwertung 2003 um zwei Punkte vor dem Finnen Kimi Räikkönen für sich und wurde zum sechsten Mal Weltmeister. In der darauffolgenden Saison ließ er seinen siebten und letzten Titel folgen.

2003 Imola Schumacher

2003 Imola SchumacherImago

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