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Kein Tag wie jeder andere: Deutschland holt Olympiabronze im Eishockey

Kein Tag wie jeder andere: Deutschland holt Olympiabronze im Eishockey
Von Eurosport

14/02/2019 um 07:30Aktualisiert 14/02/2019 um 09:31

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

14. Februar

Es war eine der größten Überraschungen der Olympischen Winterspiele von Innsbruck. Am 14. Februar 1976 gewann die Eishockey-Mannschaft der BRD überraschend Bronze. Es war die zweite Olympiamedaille für eine deutsche Mannschaft im Eishockey und sollte die letzte bleiben, bis zum Gewinn der Silbermedaille in Pyeongchang 2018 (unten im Video).

Nach einem Erfolg im Ausscheidungsspiel gegen die Schweiz hatte sich Deutschland für die Endrunde qualifiziert, in der sechs Mannschaften im Ligamodus den Olympiasieger ermittelten. Gold sicherte sich die Auswahl der Sowjetunion, die alle fünf Spiele gewann. Silber ging an die Tschechoslowakei.

Um Bronze wurde es ganz eng. Sowohl die BRD als auch Finnland und USA hatten nach Abschluss der Endrunde jeweils 4:6 Punkte auf dem Konto. Im direkten Dreiervergleich hatten alle drei Mannschaften jeweils ein Spiel gewonnen und eins verloren. Es musste das Torverhältnis herangezogen. Sowohl Finnland als auch Deutschland hatten eine Bilanz von +1, während die USA mit einem Torverhältnis von -2 aus dem Rennen war.

Und dann profitierte das BRD-Team von einer Regelung, die es im Eishockey heute nicht mehr gibt. Der Torquotient wurde herangezogen, und die deutsche Auswahl hatte mit einem Quotienten von 1,167 gegenüber 1,125 der Finnen knapp die Nase vorne. Erst knapp 15 Minuten nach Ende ihres letzten Matches hatte die Mannschaft die Gewissheit, dass es gereicht hatte.

Video - Der EndSpielfilm: Deutschlands silbernes Eishockey-Märchen

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