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Kein Tag wie jeder andere: Wahnsinnige Aufholjagd bei Olympia

Kein Tag wie jeder andere: Wahnsinnige Aufholjagd bei Olympia
Von Eurosport

13/08/2019 um 22:24Aktualisiert 09/10/2019 um 12:36

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit den deutschen Hockey-Herren.

14. August

Es war eine der unglaublichsten Aufholjagden in der Geschichte des olympischen Sports. Am 14. August 2016 drehten die deutschen Hockey-Herren im Viertelfinale von Rio Sekunden vor Schluss einen 0:2-Rückstand gegen Neuseeland.

Bis vier Minuten vor Schluss lag die deutsche Auswahl noch 0:2 im Rückstand. Dann verkürzte Moritz Fürste per Strafecke auf 1:2. So stand es auch noch bis zur letzten Spielminute, als ebenfalls Fürste und wieder nach einer Strafecke 41 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte.

Doch damit wollte sich die deutsche Mannschaft nicht zufriedengeben. Sie attackierten weiter, und 0,7 Sekunden vor Ende des Spiels traf Florian Fuchs zum 3:2-Endstand. Das DHB-Team war im siebten Himmel, die Neuseeländer am Boden.

"Wir haben mal wieder unter Beweis gestellt, dass wir bis zum Schluss an uns glauben", sagte Fuchs. "Ich war an sich super erleichtert, dass wir überhaupt noch den Ausgleich geschossen haben."

Im Halbfinale aber war die deutsche Auswahl mit 2:5 gegen Argentinien chancenlos. Das Happyend gab es im Spiel um Platz drei, wo man die Niederlande im Penalty-Schießen bezwang und sich die Bronzemedaille sicherte.

Moritz Fürste

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