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Kein Tag wie jeder andere: Deutschland gewinnt den Davis Cup

Kein Tag wie jeder andere: Deutschland gewinnt den Davis Cup
Von Eurosport

04/12/2019 um 23:58Aktualisiert 04/12/2019 um 23:59

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem deutschen Davis-Cup-Team.

5. Dezember

Es war der bislang letzte Davis-Cup-Sieg einer deutschen Mannschaft. Vom 3. bis 5. Dezember 1993 stand das DTB-Team im Finale in Düsseldorf Australien gegenüber.

Die Erfolge in den Runden zuvor fielen deutlich aus. Sowohl Russland als auch die Tschechische Republik bezwang man jeweils mit 4:1. Im Halbfinale gegen Schweden setzte man sich sogar mit 5:0 durch.

Da die Mannschaft diesmal ohne Boris Becker antreten musste, war Michael Stich der Teamleader. Der Wimbledon-Sieger von 1991 tat sich in seinem ersten Match gegen Jason Stoltenberg allerdings schwer und gewann in fünf Sätzen. Auch im zweiten Einzel zwischen Marc-Kevin Göllner und Richard Fromberg ging es über die volle Distanz, diesmal mit dem besseren Ende für den Australier.

Die Vorentscheidung fiel im Doppel. Stich und Patrik Kühnen schlugen überraschend das australische Weltklasse-Doppel Tood Woodbridge/Mark Woodforde in fünf Sätzen. Nun sprach alles für Deutschland, und in seinem letzten Einzel am 5. Dezember ließ Stich nichts mehr anbrennen und schlug Fromberg klar in drei Sätzen. Das Match zwischen Göllner und Stoltenberg hatte nur noch statistischen Wert und ging mit 2:1 Sätzen an den Deutschen.

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