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Kein Tag wie jeder andere: Hambüchen wird Olympiasieger

Kein Tag wie jeder andere: Hambüchen wird Olympiasieger
Von Eurosport

15/08/2019 um 23:22

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Fabian Hambüchen.

16. August

Es war der letzte internationale Wettkampf seiner Karriere, und er krönte ihn mit seinem größten Erfolg. Am 16. August 2016 wurde Fabian Hambüchen in Rio de Janeiro Olympiasieger am Reck.

Die olympische Goldmedaille fehlte dem damals 28-Jährigen, der an seinem Lieblingsgerät bereits 2007 Weltmeister wurde, noch. 2008 in Peking leistete er sich als Top-Favorit einen groben Schnitzer und gewann "nur" Bronze. 2012 in London blieb er fehlerfrei, aber der Niederländer Epke Zonderland war noch stärker und verwies Hambüchen knapp auf den Silberrang.

Die Ausgangsposition vor Rio war nicht ideal. Aufgrund einer Schulterverletzung konnte Hambüchen im Olympiajahr mehrere Wochen nur eingeschränkt trainieren, weshalb ein Fragezeichen hinter seiner Form stand. Im olympischen Finale ging er als Erster ans Gerät, zeigte bis auf einen ganz kleinen Wackler bei der Landung eine fehlerfreie Leistung und bekam 15,766 Punkte. Dann begann das lange Warten.

Doch spätestens als London-Olympiasieger Zonderland stürzte, deutete alles auf Gold hin. Der Schwierigkeitsgrad bei der verbliebenen Konkurrenz war nicht hoch genug, um eine realistische Chance zu haben, Hambüchen einzuholen. Und es gelang ihnen auch nicht. "Es ist die Erfüllung eines Traums. Ich bin einfach nur sprachlos", sagte ein gerührter Hambüchen. Es war die erste deutsche Goldmedaille bei Olympischen Spielen am Königsgerät seit Andreas Wecker 1996 in Atlanta triumphierte.

Fabian Hambüchen krönt seine Karriere mit Gold

Fabian Hambüchen krönt seine Karriere mit GoldSID

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