Am 31. Dezember 1994 starb Bruno Pezzey. Der ehemalige Bundesligaprofi brach während einer Jux-Eishockeypartie plötzlich zusammen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergebens. Pezzey wurde lediglich 39 Jahre alt.

Der Innsbrucker war in seiner Karriere unter anderem für Eintracht Frankfurt und Werder Bremen aktiv. Seinen größten internationalen Erfolg feierte er 1980, als er mit der Eintracht den UEFA-Pokal gewann.

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Pezzey war zudem Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft 1978 im legendären Match in Cordoba Deutschland mit 3:2 bezwang. Ein Jahr später wurde er in die Weltauswahl der besten Spieler des Jahres gewählt. Zum Zeitpunkt seines Todes war Pezzey Trainer der österreichischen U21-Nationalmannschaft.

Sein Tod schockte sein Heimatland. "Das ist ein schwerer Verlust nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa. Bruno Pezzey war immer ein Vorbild für die Jugend", sagte der damalige österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky.

Seit seinem Tod findet in Innsbruck jedes Jahr im Dezember ein Gedenkturnier zu Ehren von Pezzey statt. Die Spielergewerkschaft verleiht zudem regelmäßig den "Bruno" für herausragende sportliche Leistungen.

Bruno Pezzey und Dieter Müller im WM-Spiel in Cordoba

Fotocredit: Imago

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