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Kein Tag wie jeder andere: Deutsche Rodlerinnen feiern Dreifachsieg bei Olympia

Kein Tag wie jeder andere: Deutsche Rodlerinnen feiern Dreifachsieg bei Olympia

14/02/2020 um 00:18Aktualisiert 14/02/2020 um 08:18

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Sylke Otto, Silke Kraushaar und Tatjana Hüfner.

14. Februar

Am 14. Februar 2006 feierten die deutschen Rodlerinnen einen ihrer größten Erfolge in der Olympia-Geschichte. Bei den Winterspielen in Turin gewann Sylke Otto vor Silke Kraushaar und Tatjana Hüfner die Goldmedaille im Einsitzer der Damen.

Der Wettbewerb begann am 13. Februar und wurde, wie bei Olympia üblich, in vier Läufen ausgetragen, von denen jeweils zwei am 13. Und zwei am 14. Februar ausgetragen wurden. Otto war in den ersten drei Durchgängen jeweils die Schnellste und startete mit großem Vorsprung in den vierten und entscheidenden Lauf. Den verwaltete sie auch letztlich souverän und fuhr zur Goldmedaille, auch wenn Hüfner und Kraushaar in Durchgang vier schneller unterwegs waren.

Die deutschen Damen starteten als große Favoritinnen in den Wettbewerb, hatten während der Saison die Rennen dominiert, aber Otto hob im Interview mit dem "Focus" nach dem Rennen den Drahtseilakt hervor. "Die meisten sagen, die Medaillen holen sowieso die Deutschen", sagte sie. "Aber die Bahn in Cesana ist schwierig und anspruchsvoll. Gefährlich würde ich nicht sagen, das war sie im letzten Jahr. Aber danach wurde sie noch einmal umgebaut. Ein größerer Fehler, und du bist aber auch jetzt noch weg. Mein letzter Lauf war ja auch nicht der Hit. Selbstverständlich war der Olympiasieg für mich wirklich nicht."

Silke Kraushaar, Sylke Otto, Tatjana Hüfner

Silke Kraushaar, Sylke Otto, Tatjana HüfnerGetty Images