24. Mai

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22/05/2020 AM 23:04

Am 24. Mai 1964 ereignete sich in Lima die bis heute schwerste Katastrophe in der Geschichte des Fußballs. Bei einer Massenpanik im Estadio Nacional kamen nach offiziellen Angaben 328 Menschen ums Leben.

Auf dem Feld standen sich Peru und Argentinien gegenüber. Es ging um die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele im gleichen Jahr in Tokio. Sechs Minuten vor Schluss glichen die Gastgeber zum vermeintlichen 1:1 aus. Aber der Treffer wurde nicht gegeben. Zahlreiche Fans stürmten daraufhin voller Wut auf den Rasen.

Panik nach Einsatz von Tränengas

Die Polizei setzte Tränengas ein, wodurch die Zuschauer auf den Tribünen in Panik gerieten. Sie stürmten zu den Ausgängen, die allerdings verschlossen waren. Viele wurden an den Toren zu Tode gedrückt oder erstickten im Gedränge. Bis heute halten sich Gerüchte, dass einige der Fans, die über die Tore aus dem Stadion geklettert waren, erschossen wurden.

"Einige Leute aus der Nachbarschaft waren dort und haben mich entdeckt", sagte der Peruaner Jorge Salas, der damals im Stadion war, gegenüber der BBC. "Ich war sehr dünn, und sie haben es geschafft, mich aus der Menschenmenge herauszuziehen. Aber kurz darauf ging die Schießerei los, und wir sind nur noch gerannt."

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