Es war ein historischer Tag für den Schweizer Tennissport. Am 23. November 2014 gewannen die Eidgenossen zum ersten Mal den Davis Cup. Im Endspiel setzte sich die Goldene Generation um Roger und Stan Wawrinka mit 3:1 gegen Frankreich durch.

Dabei lief für die Schweizer zunächst nicht alles nach Plan. Zwar setzte sich Wawrinka am 21. November im ersten Einzel in vier Sätzen gegen Jo-Wilfried Tsonga durch, anschließend musste Federer aber eine überraschende Dreisatzniederlage gegen Gaël Monfils hinnehmen. Mit einem Dreisatzsieg gegen Julien Benneteau und Richard Gasquet im Doppel einen Tag später ebneten die beiden Nationalhelden schließlich den Weg zum Titel.

Special
Kein Tag wie jeder andere: BVB mit 12-Tore-Festival in der Königsklasse
22/11/2020 AM 00:18

Das Match gegen den siebenmaligen Wimbledon-Sieger Federer wurde zur Lehrstunde für Gasquet. Trotz Rückenproblemen bezwang die damalige Nummer zwei der Welt den französischen Ersatzspieler mit 6:4, 6:2 und 6:2. Gasquet war für den am Ellenbogen verletzten Tsonga eingesprungen.

Das letzte Einzel musste nicht mehr austragen werden. Die Schweiz stand als Sieger fest. "Das ist ein bewegender Moment für mich, darauf habe ich so lange gewartet", sagte Federer.

Roger Federer gewinnt mit der Schweiz den Davis Cup

Fotocredit: SID

Special
Kein Tag wie jeder andere: Mit dem Ruderboot über den Pazifik
20/11/2020 AM 23:04
Special
Kein Tag wie jeder andere: Janka gelingt historisches Triple
VOR 2 STUNDEN