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Kein Tag wie jeder andere: Historischer Vierfachsieg für deutsche Kombinierer

Kein Tag wie jeder andere: Historischer Vierfachsieg für deutsche Kombinierer

23/02/2020 um 23:48Aktualisiert 23/02/2020 um 23:50

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit den deutschen Nordischen Kombinierern um Johannes Rydzek.

24. Februar

Der 24. Februar 2017 wurde zum goldenen Tag für die deutschen Nordischen Kombinierer. Bei den Weltmeisterschaften im finnischen Lahti feierten die DSV-Starter einen historischen Vierfachsieg im Wettbewerb von der Normalschanze.

Es gewann Johannes Rydzek vor Eric Frenzel und Björn Kircheisen. Fabian Rießle belegte den vierten Rang. Schon nach dem Springen deutete sich der Coup an, als Frenzel vor Rydzek führte und auch Rießle und Kircheisen in Schlagdistanz lagen. In der Spur spielte das DSV-Quartett seine Stärke aus und ließ der Konkurrenz keine Chance.

"Es fällt mir schwer, dafür Worte zu finden. Ich bin emotional sehr mitgenommen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. "Wir haben schon davon geträumt. Aber unter diesem Druck diesen Erfolg zu schaffen, ist eine Sache, an die ich nicht geglaubt habe."

Für Rydzek war es der Auftakt in perfekte Titelkämpfe. Der Oberstdorfer gewann zudem noch Gold von der Großschanze, gemeinsam mit Frenzel im Teamsprint und mit Frenzel, Rießle und Kircheisen mit der Staffel. Für seine Erfolge wurde er schließlich zu Deutschlands Sportler des Jahres 2017 gewählt.

Johannes Rydzek und Eric Frenzel holen Gold im Teamsprint bei der WM in Lahti 2017

Johannes Rydzek und Eric Frenzel holen Gold im Teamsprint bei der WM in Lahti 2017Imago