Es kam dann doch ziemlich überraschend. Am 13. Januar 1999 verkündete Basketball-Superstar Michael Jordan auf den Bahamas zum zweiten Mal das Ende seiner Karriere. "Ich bin hier, um meinen Rücktritt vom Basketball bekanntzugeben. Ich bin mental erschöpft und habe nicht das Gefühl, dass ich noch neue Herausforderungen habe", sagte der damals 35-Jährige auf einer Pressekonferenz.

Der Zeitpunkt des Rücktritts wäre wohl ein anderer gewesen, hätte es nicht einen monatelangen Spielerstreik gegeben, durch den die NBA-Saison erst am 5. Februar 1999 begann. Ursprünglich wollte Jordan zumindest noch die Spielzeit für die Chicago Bulls bestreiten, durch die Verschiebungen änderte er jedoch seine Meinung. Auch der Teambesitzer der Chicago Bulls konnte ihn nicht umstimmen.

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"Ich werde mit 99 Prozent Sicherheit nicht mehr zurückkehren", sagte Jordan und ließ sich bewusst ein Prozent offen, wie er noch auf der Pressekonferenz offen zugab.

Tatsächlich folgte ein NBA-Comeback von 2001 bis 2003 bei den Washington Wizards, mit denen der dann fast 40-Jährige aber nicht mehr an seine Erfolge bei den Bulls anknüpfen konnte.

Michael Jordan bei den Washington Wizards (2003)

Fotocredit: Imago

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