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Kein Tag wie jeder andere: Olympia-Gold für Savchenko/Massot

Kein Tag wie jeder andere: Olympia-Gold für Savchenko/Massot

15/02/2020 um 00:54

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Aliona Savchenko und Bruno Massot und ihrem Gold-Coup bei Olympia in Pyeongchang 2018.

15. Februar

Es war der Höhepunkt in einer schillernden Karriere. Am 15. Februar 2018 gewannen Aliona Savchenko und Bruno Massot bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille im Paarlauf.

Es war das Happyend einer Saison mit Hindernissen. Die Einbürgerung des gebürtigen Franzosen Massot stand auf der Kippe, da er zweimal durch den Sprachtest fiel. Erst etwa zwei Monate vor den Winterspielen erhielt er den deutschen Pass. Auch sportlich verlief der Winter zunächst mit Höhen und Tiefen, mit einem Erfolg beim Grand Prix Finale in Nagoya brachte sich das Paar aber in die Favoritenrolle für Pyeongchang.

Beim olympischen Kurzprogramm patzte Massot. Savchenko/Massot lagen vor der Kür auf Rang vier, Gold schien unerreichbar. Mit einer perfekten Vorstellung in der Kür zum Thema "Die Erde von oben herab" sorgten sie aber für eine olympische Sternstunde.

Die chinesischen Weltmeister Sui Wenjing und Han Cong hatten das Nachsehen. Bronze ging an Meagan Duhamel und Eric Redford aus Kanada.

Mit 159,31 Punkten erzielten Savchenko/Massot einen neuen Weltrekord in der Kür. Die Marke verbesserte das deutsche Paar selbst noch einmal fünf Wochen später bei den Weltmeisterschaften in Mailand auf 162,86 Punkte. Auch die dortige Gesamtleistung von 245,84 Punkten ist Weltrekord.

Aljona Savchenko und Bruno Massot

Aljona Savchenko und Bruno MassotGetty Images