Es war eines der größten Matches in der Geschichte von Fortuna Düsseldorf. Am 16. Mai 1979 trafen die Rheinländer in Basel im Finale des Europapokals der Pokalsieger auf den FC Barcelona. Die als klare Außenseiter ins Spiel gegangenen Düsseldorfer verlangten den Spaniern alles ab.
Der Einzug der Fortuna ins Finale war ebenso überraschend wie schwer:
Schon in der ersten Runde hatte der Klub gegen Craiova aus Rumänien große Mühe. In Runde zwei gegen Aberdeen dominierte man das Hinspiel mit 3:0 und rettete sich trotz eines 0:2 in Schottland ins Viertelfinale. Das überstand man gegen Servette Genf nur aufgrund der Auswärtstorregel, und auch Banik Ostrava in der Vorschlussrunde erwies sich als gleichwertig.
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Fast alle rechneten daher mit einem klaren Erfolg Barças. Aber die Düsseldorfer zeigten enormen Kampfgeist. Thomas Allofs in der achten Minute und Wolfgang Seel in der 41. glichen eine Führung der Spanier jeweils aus. In der Folge spielte die Fortuna Barcelona teilweise an die Wand.
Beim Stand von 2:2 ging es in die Verlängerung, wo Carles Rexach und Hans Krankl schließlich für die Entscheidung zugunsten Barcelonas sorgten. Seel verkürzte noch einmal auf 3:4, aber mindestens gleichwertige Düsseldorfer mussten sich schließlich doch dem Favoriten beugen.

Tor für Barcelona zum 2:1

Fotocredit: Imago

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