Es war der bisher größte Moment von Schalke 04 in der Champions League. In der Saison 2010/2011 erreichten die "Königsblauen" das Halbfinale. Besonders das Viertelfinal-Hinspiel am 5. April 2011 bei Inter Mailand bleibt unvergessen. Zweimal liefen die Schalker einem Rückstand hinterher, um die Hausherren am Ende mit 5:2 vom Platz zu fegen.
Dejan Stankovic brachte die Gastgeber schon in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Schalker Ausgleich durch Joel Matip in der 17. Minute legte Diego Milito in der 33. Minute für Inter nach. Dann aber folgte die Stunde der Königsblauen.
Jefferson Farfán sorgte in der 53. Minute erstmals für eine Schalke Führung. Nach einem Eigentor von Andrea Ranocchia nur vier Minuten später stand es 4:2. Edu machte in der 75. Minute den Endstand klar.
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Es war eine der bittersten Niederlagen, die die Mailänder je im Giuseppe-Meazza-Stadion kassierten und ein Triumph, den die Sieger selbst kaum verstehen konnten. "Ich muss erst einmal begreifen, was hier gelaufen ist", sagte Matip.
Für den damaligen Trainer Ralf Rangnick war die Taktik der Schlüssel zum Erfolg. "Wir haben vor dem Spiel eine offensive Aufstellung gewählt. Und das haben wir bewusst getan, weil wir wussten, dass wir hier nicht nur defensiv spielen durften", so Rangnick.
Der Klub entschied auch das Rückspiel auf Schalke mit 2:1 für sich. Im Halbfinale war dann aber Endstation. Mit 0:2 und 1:4 mussten sich die "Königsblauen" Manchester United beugen.

Jubelnde Schalker 2011

Fotocredit: Imago

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