Dass man Werder Bremen im europäischen Fußballgeschäft nie abschreiben darf, haben die Hanseaten gleich mehrmals unter Beweis gestellt. Zwischen 1987 und 2000 holte Werder insgesamt viermal entweder im Rückspiel oder im Verlauf einer Partie fast schon uneinholbare Rückstände auf. Die Spiele gingen als "Wunder von der Weser" in die Fußball-Geschichte ein.
Das dritte "Wunder von der Weser" ereignete sich am 8. Dezember 1993. Die Bremer lagen im Gruppenspiel der Champions League gegen den RSC Anderlecht nach 65 Minuten mit 0:3 im Rückstand.
Dann begann die nicht mehr für möglich gehaltene Aufholjagd. Nach starker Vorarbeit von Dieter Eilts verkürzte Wynton Rufer in der 66. Minute auf 1:3. Sechs Minuten später gelang Rune Bratseth nach einem schweren Patzer von Anderlechts Keeper Filip de Wilde der Anschlusstreffer.
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Dann ging es Schlag auf Schlag. In der 80. Minute traf Bernd Hobsch zum Ausgleich. Drei Minuten später brachte Marco Bode die Gastgeber erstmals in Führung, ehe Wynton Rufer kurz vor dem Abpfiff für den 5:3-Endstand sorgte.
"Was sucht ihr nach Erklärungen?", wird der damalige Bremer Cheftrainer Otto Rehhagel bei "11Freunde.de" zitiert. "Freut euch doch lieber, dass Fußball so ist."

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