Am 20. Februar 2018 schlugen die deutschen Nordischen Kombinierer bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zu. Nachdem zuvor schon Eric Frenzel Gold von der Normalschanze gewann, folgte von der Großschanze der Sweep.
Johannes Rydzek siegte im Schlussspurt vor Fabian Rießle und Frenzel. Vinzenz Geiger komplettierte als Siebter das herausragende Teamergebnis. Da kam es nicht überraschend, dass das Quartett auch zwei Tage später den Mannschaftswettbewerb gewann.
Den Grundstein zum Dreifachsieg legten die deutschen Kombinierer von der Schanze. Die traditionell starken Läufer Frenzel, Rydzek und Rießle lagen in dieser Reihenfolge zur Halbzeit auf den Plätzen vier bis sechs, nur runde 30 Sekunden hinter dem führenden Japaner Akito Watabe.
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Im Teamwork schloss das Trio die Lücke nach vorne. Als die deutschen Starter aus der Spitzengruppe heraus dann angriffen konnte nur noch der Norweger Jaarl-Magnus Riiber folgen, der sich schließlich mit Platz vier begnügen musste.
"Das macht uns stolz. Die Mannschaft ist wieder zusammengewachsen und dadurch ist so etwas Großes zustande gekommen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. "Dass es so geklappt hat, ist schon unwahrscheinlich. Da muss alles passen."

Olympia 2018: Johannes Rydzek, Fabian Riessle und Eric Frenzel holen Gold, Silber und Bronze in der Nordischen Kombination

Fotocredit: Getty Images

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