Es war einer der Höhepunkte einer ganz großen Karriere. Am 5. Februar 2005 gewann Bode Miller bei der Alpinen Ski-WM in Bormio als erster US-Amerikaner die Goldmedaille in der Abfahrt.
Miller hatte in Bormio schon die Goldmedaille im Super-G gewonnen, sowie zwei Jahre zuvor in St. Moritz den Titel im Riesenslalom und in der Kombination. Nur in der Königsdisziplin war der Superstar bis zu diesem Zeitpunkt leer ausgegangen. Das sollte sich in Bormio ändern. Mit 1:56,22 Minuten verwies er seinen Landsmann Daron Rahlves und Michael Walchhofer aus Österreich auf die Ränge zwei und drei.
"Das ist eine ganz große Sache, denn die Abfahrt ist der wichtigste Wettbewerb", machte Miller nach dem Erfolg auf der "Stelvio" aus seinen Gefühlen kein Geheimnis.
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Was damals noch keiner ahnte: Es war auch die letzte Medaille, die der US-Amerikaner bei einer Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Allerdings ließ Miller noch viermal Edelmetall bei Olympischen Winterspielen folgen, darunter Gold 2010 in Vancouver in der Kombination.

Bode Miller jubelt über Gold

Fotocredit: Imago

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