Er war der bislang letzte Deutsche, der auf Platz eins der ATP-Weltrangliste stand. Am 27. Januar 1991 bestieg Boris Becker den obersten Tennis-Thron mit einem Erfolg bei den Australian Open.
Im Finale in Melbourne setzte sich der Leimener mit 1:6, 6:4, 6:4 und 6:4 gegen den damals noch für die Tschechoslowakei spielenden Ivan Lendl durch. Becker startete schwach in das Endspiel. Nach einer Massage im zweiten Satz folgte aber die Wende zu Gunsten des Deutschen.
Er diktierte zunehmend die Ballwechsel, kam immer häufiger ans Netz und machte dort zunehmend die Punkte. Mit einem Return-Winner verwandelte der damals 24-Jährige schließlich seinen zweiten Matchball.
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Dabei stand Becker schon in der dritten Runde kurz vor dem Aus. Gegen den Italiener Omar Camporese rettete er sich erst nach 5:11 Stunden mit 14:12 im fünften Satz ins Achtelfinale.
Becker blieb zunächst einmal für drei Wochen Weltranglisten-Erster. Mitte des Jahres sollte er noch einmal für zwei weitere Monate an die Spitze des Rankings zurückkehren.

Boris Becker

Fotocredit: Imago

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