Am 11. Februar 1990 erlebte der als unschlagbar geltende US-Amerikaner Mike Tyson eine böse Überraschung. Der Schwergewichts-Weltmeister aller Klassen musste sich beim WM-Kampf in Tokio völlig überraschend seinem Landsmann James Douglas beugen.
Tyson hatte zuvor 33 seiner 37 Profikämpfe durch K.o. gewonnen, galt auch gegen Douglas, einen absoluten Nobody, als klarer Favorit. Doch in der zehnten Runde geschah das nicht für möglich gehaltene. Douglas schlug Tyson K.o. und krönte sich zum Champion.
An diese Leistung konnte er nie wieder anknüpfen. Zur WM-Titelverteidigung gegen Evander Holyfield im Oktober 1990 ging Douglas schon in der dritten Runde zu Boden und musste seinen Titel wieder abgeben.
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Daraus, was die Schlappe für Tyson bedeutete, machte Douglas aber kein Geheimnis. "Sie hat ihn gebrochen, nahm ihm den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Er glaubte, keiner könne ihn auch nur ansatzweise gefährden. Doch dann geschieht das Unvorstellbare, er geht K.o., liegt am Boden, dieses Tier, diese Kampfmaschine, die seine bisherigen Gegner wie ein Bulldozer plattgemacht hatte. Aus Tyson wurde danach ein anderer Mensch. Sein Leben in der Hölle begann", sagte Douglas im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Mike Tyson

Fotocredit: SID

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