Es war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Fußballs. Am 6. Februar 1958 verunglückte das Flugzeug mit der Mannschaft von Manchester United auf dem Münchner Flughafen. 23 Menschen kamen ums Leben, darunter acht Spieler von Manchester.
Das Team um Bobby Charlton kehrte vom Europapokalspiel aus Belgrad zurück, wo sich die Engländer mit einem 3:3 bei Roter Stern Belgrad für das Halbfinale im Pokal der Landesmeister qualifiziert hatte. Am Flughafen München Riem stand ein Zwischenstopp auf dem Programm.
Auf mit Schneematsch bedeckter Startbahn erreichte das Flugzeug beim Neustart nicht die nötige Geschwindigkeit. Zweimal wurde der Start abgebrochen, beim dritten Versuch folgte die Katastrophe: Die Maschine erreichte erneut nicht das nötige Tempo, doch diesmal war es für einen Startabbruch zu spät: Sie durchschlug einen Begrenzungszaun und traf mit einer Tragfläche ein Haus, das Feuer fing.
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Der nordirische Nationaltorhüter Harry Gregg überlebte das Unglück nahezu unverletzt und rettete vielen Insassen das Leben, darunter Charlton. Er wurde für seine Heldentat mit dem Orden des Britischen Empire ausgezeichnet. Eine Untersuchungskommission kam schließlich zu dem Ergebnis, dass die schlecht geräumte Startbahn für das Unglück verantwortlich war.

Englische Fans gedenken in München der Mannschaft von Manchester United

Fotocredit: Imago

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