Es ging als "Miracle on Ice" in die Geschichte des Eishockeys ein. Am 22. Februar 1980 bezwang die US-Nationalmannschaft, damals bestehend aus Amateur- und Collegespielern, bei den Olympischen Spielen in Lake Placid den klaren Favoriten aus der Sowjetunion und gewann anschließend Olympiagold.
Damals gab es noch kein klassisches Finalspiel. Die besten zwei Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizierten sich für die Endrunde. Das Ergebnis gegen die Mannschaft aus der gleichen Vorrundengruppe wurde mitgenommen, in der Finalrunde ging es dann noch einmal gegen die beiden Mannschaften, gegen die man noch nicht gespielt hatte.
Die Sowjetunion ging als Vorrundensieger in die Finalrunde und nahm die Maximalausbeute von zwei Punkten mit. Die USA startete nach einem Unentschieden gegen Schweden mit einem Punkt. Gleich im ersten Endrundenspiel am 22. Februar trafen sie aufeinander.
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Zweimal ging die Sowjetunion im ersten Drittel in Führung, doch beide Male gelang den USA der schnelle Ausgleich. Im zweiten Abschnitt traf nur die UdSSR und ging mit einer 3:2-Führung ins entscheidende Drittel. Ein Doppelschlag der USA in der 49. und in der 50. Minute brachte dem Team jedoch die 4:3-Führung, die über die Zeit gerettet wurde. Das "Wunder auf Eis" war perfekt.
Beide Mannschaften gewannen jeweils ihre letzten Endrundenspiele gegen Finnland beziehungsweise Schweden. Die USA sicherte sich damit den Olympiasieg vor der Sowjetunion und Schweden.

Das "Miracle on Ice"

Fotocredit: Imago

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