Es war ein Meilenstein in der Geschichte der Leichtathletik. Am 14. Oktober 1968 lief zum ersten Mal bei elektronischer Zeitmessung ein Mensch die 100 Meter unter zehn Sekunden. Der US-Amerikaner Jim Hines gewann bei den Olympischen Sommerspielen in Mexico City den Endlauf in 9,95 Sekunden.
Hines kam mit einer Zeit von 10,03 Sekunden als Weltrekordhalter und Favorit in die Höhenlage von Mexiko. Doch im Zwischenlauf entriss ihm sein Landsmann Charles Greene die Bestmarke um eine Hundertstel.
Mit Spannung erwartet wurde das große Duell der beiden Favoriten im Finale, das jedoch zu einer eindeutigen Angelegenheit wurde. Hines deklassierte das komplette Feld und gewann die Goldmedaille. Greene musste sich auch dem Jamaikaner Lennox Miller geschlagen geben und wurde Dritter.
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Die Rekordmarke von Hines hielt immerhin 15 Jahre. Erst am 3. Juli 1983 in Colorado Springs unterbot Calvin Smith die Zeit um zwei Hundertstelsekunden.

Jim Hines bei der Siegerehrung

Fotocredit: Imago

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