Es war der letzte große Titel in einer beeindruckenden Karriere. Am 26. März 1988 wurde Katarina Witt in Budapest Weltmeisterin im Eiskunstlaufen. Die Berlinerin verwies Elizabeth Manley aus Kanada und die US-Amerikanerin Debi Thomas auf die Ränge zwei und drei.
Leistungsmäßig blieb Witt in der ungarischen Hauptstadt etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. In der Kür stand die damals 22-Jährige nur zwei verschiedene Dreifachsprünge und profitierte etwas davon, dass auch die Konkurrenz ihr Maximum nicht ausschöpfen konnte.
In einer langen Saison mit den Olympischen Spielen in Calgary, wo Witt glänzte und ebenfalls Gold gewann (Bild unten), galten die Weltmeisterschaften nicht als eigentlicher Höhepunkt. Die meisten Starterinnen hatten ihren Leistungshöhepunkt auf den Februar und die Winterspiele gesetzt.
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Das änderte jedoch nichts daran, dass Witt mit ihrer insgesamt zwölften Goldmedaille bei internationalen Meisterschaften ihre Karriere krönte. Anschließend wechselte sie zu den Profis. "Ich bin ein bisschen traurig, weil es das letzte Mal war", gestand sie.
Wenn sonst nicht alles geklappt hat, kann man immer noch sagen, dass es beim nächsten Mal besser wird. Das ist diesmal nicht möglich.
1993 ließ sie sich reamateurisieren und qualifizierte sich noch einmal für die Olympischen Spiele 1994 in Lillehammer. Dort wurde Witt Siebte.

Katarina Witt

Fotocredit: SID

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