Am 3. Juni 2003 starb Fabrice Salanson. Der Franzose vom Team Brioches La Boulangère wurde vor dem Auftakt der Deutschland-Tour in Dresden von seinem Zimmerkollegen Sebastien Chavanel tot in seinem Hotelbett auf gefunden. Salanson galt als einer der aufstrebenden Stars im französischen Radsport.
Wenige Stunden nach dem Tod des Profis gab es Spekulationen über Doping als Todesursache, die sich aber nicht bewahrheiteten. Weder im Hotelzimmer des Toten noch in Salansons Körper wurden Dopingmittel festgestellt.
Stattdessen wurde schließlich Sekundentod als Folge einer Unterversorgung der Herzmuskulatur nach einer Vergrößerung des Herzens diagnostiziert. Die Vergrößerung des Herzens speziell bei Ausdauersportlern, das sogenannte Sportlerherz, ist für sich genommen keine Erkrankung, sondern lediglich eine Anpassung des Körpers an die zusätzlichen Belastungen.
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"Scheiße, das Leben ist so zynisch", zitierte der "Tagesspiegel" den ehemaligen Radprofi und heutigen Eurosport-Experten Jens Voigt, der damals ebenfalls bei der Deutschland-Tour am Start war. Voigt, selbst für seine zahlreichen Ausreißversuche bekannt, habe Salanson als "offensiven Fahrertyp" geschätzt.

Das geschockte Team von Fabrice Salanson vor dem Hotel in Dresden

Fotocredit: Imago

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