Es war das aus deutscher Sicht wohl denkwürdigste Spiel im Rahmen der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014. Am 16. Oktober 2012 traf die DFB-Mannschaft in Berlin auf Schweden. Und obwohl die Begegnung 4:4-Unentschieden endete, gab es gefühlt einen klaren Sieger und klaren Verlierer.
Zunächst lief für das Team von Joachim Löw alles nach Plan. Durch einen Doppelschlag von Miroslav Klose stand es schon nach 15 Minuten 2:0. Per Mertesacker erhöhte noch vor der Halbzeitpause auf 3:0. Mesut Özil traf in der 56. Minute zum 4:0. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl keiner mehr einen Cent auf einen Punkt für Schweden gesetzt.
Aber dann leitete Superstar Zlatan Ibrahimovic die Wende ein: 1:4 aus Sicht der Gäste in der 62. Minute, nur zwei Minuten später folgte der Treffer zum 2:4 durch Mikael Lustig. Als dann Johan Elmander in der 76. Minute zum 3:4 einnetzte, war endgültig alles wieder offen.
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In der Nachspielzeit folgte mit dem Ausgleichstreffer von Rasmus Elm der endgültige Nackenschlag für das deutsche Team. Die Schweden feierten, das DFB-Team schlich wie ein Verlierer vom Platz. "Das soll uns eine Lehre sein", sagte Löw nach dem Match.
Es waren die einzigen Punkte, die der spätere Weltmeister in der Qualifikation abgab.

Deutschland Schweden 4:4

Fotocredit: SID

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