Es war eine der bittersten Niederlagen in der Geschichte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die als Mitfavorit auf den Titel gestartete DFB-Elf unterlag am 10. Juli 1994 im Viertelfinale der WM 1994 in den USA der Auswahl Bulgariens.
Lothar Matthäus verwandelte in New Jersey nach einem Foul an Jürgen Klinsmann einen Elfmeter in der 48. Minute zur deutschen Führung. Doch ein bulgarischer Doppelschlag von Hristo Stoichkov in der 76. und Yordan Letchkov in der 78. Minute brachte die Mannschaft von Bundestrainer Berti Vogts ins Hintertreffen. Das DFB-Team konnte die Partie nicht mehr drehen und scheiterte.
Die Pleite gegen den Außenseiter aus Bulgarien war das Ende einer WM, die aus deutscher Sicht als Misserfolg zu verbuchen ist. Negativer Höhepunkt war der Stinkefinger von Stefan Effenberg an die pfeifenden deutschen Fans beim Vorrundenspiel gegen Südkorea (Bild unten).
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Vogts kritisierte laut ARD im Anschluss an das Turnier seine Spieler als "Wohlstandsjünglinge", die "auf nichts mehr verzichten wollen". Experten beanstandeten allerdings auch die veraltete Taktik in der deutschen Mannschaft.

WM 1994: Effenberg zeigt Fans den Stinkefinger

Fotocredit: From Official Website

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