Fast genau auf den Tag zwölf Jahre vor dem Triumph im Endspiel von Krakau gegen Spanien 2016 feierten die deutschen Herren ihren ersten EM-Titel im Handball. Am 1. Februar 2004 bezwang die von Heiner Brand trainierte DHB-Auswahl im Finale in Ljubljana Gastgeber Slowenien mit 30:25.
Lange sah es nicht nach diesem Erfolg aus. Nach einer Niederlage gegen Serbien-Montenegro und einem Unentschieden gegen Frankreich hatte Deutschland die Vorrunde lediglich auf Rang drei beendet.
In der Hauptrunde drehte das Team jedoch auf, gewann alle drei Begegnungen deutlich und qualifizierte sich als Gruppensieger für das Halbfinale. Dort wurde Dänemark in einem Krimi mit zwei Toren Vorsprung bezwungen. Im Finale gegen Slowenien hatte man keine Mühe.
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"Seit 1989 kämpfe ich in der Nationalmannschaft. Jetzt bin ich endlich oben. Das ist eigentlich Wahnsinn", freute sich der Lemgoer Christian Schwarzer nach dem Erfolg. Durch den Erfolg seines Teams verlor Brand kurzzeitig sein Markenzeichen. Der Schnauzbart des Trainers wurde abrasiert, das Resultat einer Wette mit seinen Spielern.

Handball-Bundestrainer Heiner Brand opfert seinen Bart nach dem EM-Sieg 2004

Fotocredit: Imago

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