Im Tennis-Mekka Wimbledon wurden gleich mehrere Rekorde aufgestellt. So standen sich auf Londons heiligem Rasen nicht nur John Isner und Nicolas Mahut zum längsten Match aller Zeiten gegenüber, auch der - zumindest offiziell - längste Tiebreak der Geschichte wurde bei den All England Championships ausgespielt.
Am 1. Juli 1985 trafen in der ersten Runde im Herren-Doppel der Schwede Jan Gunnarson und der Däne Michael Mortensen auf John Frawley aus Australien und Victor Pecci aus Paraguay. Nachdem Gunnarson/Mortensen die ersten beiden Sätze und Frawley/Pecci den dritten gewonnen hatten, ging es im vierten Durchgang in den Tiebreak.
Und dieser nahm kein Ende. Mit 26:24 gewannen Gunnarson/Mortensen schließlich den Tiebreak und damit auch das Match. Der zuvor längste Tiebreak von 38 Punkten wurde mit unglaublichen 50 Punkten deutlich überboten.
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Der Rekord sollte über 27 Jahre halten. Dann standen sich im Januar 2013 die beiden Monegassen Benjamin Balleret und Guillaume Couillard bei einem Future-Turnier in Florida gegenüber. Sage und schreibe 70 Punkte wurden im Tiebreak des ersten Satzes gespielt, ehe Balleret diesen mit 36:34 gewann.
Das Ergebnis fand allerdings keinen offiziellen Eintrag in die Geschichtsbücher, da es bei dem Match keinen Stuhlschiedsrichter und keine Linienrichter gab. Unabhängig davon hält das Doppel aus dem Jahr 1985 aber weiterhin den Rekord für den längsten Tiebreak in einem Grand-Slam-Turnier.

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