Am 30. November 2019 gelang Thomas Dreßen ein beeindruckendes Comeback im Ski-Weltcup. Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem er sich in Beaver Creek einen Kreuzbandriss zuzog, gewann der Mittenwalder die Abfahrt von Lake Louise und damit gleich sein erstes Rennen nach der Zwangspause.
In 1:46,81 Minuten war Dreßen um 0,02 Sekunden schneller als der Italiener Dominik Paris. Den dritten Rang teilten sich die Schweizer Beat Feuz und Carlo Janka (+0,26).
"Dass es so aufgeht: Wahnsinn. Ich weiß gar nicht, was sich sagen soll, es ist einfach nur geil", sagte der Deutsche nach seinem Coup. Für Dreßen sollte es eigentlich darum gehen, nach seinem Ausfall wieder Anschluss an die Spitze zu schaffen.
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Entsprechend hohen Stellenwert hatte der Erfolg für den Kitzbühel-Sieger von 2018. "Kitzbühel ist natürlich einzigartig", sagte Dreßen im Interview mit der "ARD". "Aber ich würde fast sagen, dass das der schönste Sieg ist."
Im anschließenden Winter sollte er auch beim Heimspiel in Garmisch-Partenkirchen sowie in Saalbach-Hinterglemm in den Abfahrten ganz oben auf dem Podium stehen und mit nun insgesamt fünf Siegen in der Königsdisziplin zu Deutschlands bisher erfolgreichstem Abfahrer im Weltcup aufsteigen.
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