Am 17. Mai 1974 siegte zum ersten Mal eine deutsche Mannschaft im Pokal der Landesmeister. Der FC Bayern München traf im Finale in Brüssel auf den spanischen Titelträger Atlético Madrid. Die Münchner dominierten das Endspiel und gewannen mit 4:0. Je zwei Treffer von Uli Hoeneß (28., 83.) und Gerd Müller (57., 70.) bescherten dem deutschen Rekordmeister die Trophäe.
Dabei war für die Bayern der große Traum vom zweiten Titel auf internationaler Ebene (nach dem Pokal der Pokalsieger 1967) zwei Tage zuvor fast schon ausgeträumt. Die mit sechs Europameistern von 1972 ins Finalspiel am 15. Mai gestarteten Münchner waren in der Favoritenrolle. Doch nach 90 Minuten stand es 0:0. Es ging in die Verlängerung.
In der 113. Minute traf Luis Aragones zur Führung für Madrid. Doch als alle schon an einen Sieg der Spanier glaubten, zog Georg Schwarzenbeck in der letzten Minute der Verlängerung aus 25 Metern ab, direkt ins Tor von Atléticos Keeper Miguel Reina.
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Ein Elfmeterschießen gab es damals noch nicht. Stattdessen wurde ein Wiederholungsspiel für den 17. Mai angesetzt. Und diesmal hatten die Bayern die Partie im Griff. Es sollte der erste von drei Siegen in Serie im Pokal der Landesmeister sein.

Gerd Müller trifft zum zwischenzeitlichen 2:0.

Fotocredit: Imago

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