Gleich zwei deutsche Mannschaften spielten an einem 18. Mai um die europäische Ehre. Während Bayer Leverkusen 1988 gegen Espanyol Barcelona der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang, zog Eintracht Frankfurt 1960 gegen Real Madrid den Kürzeren.
Im UEFA-Cup-Finale 1988 hatten die Leverkusener fast keine Chance mehr. Das Hinspiel bei den Katalanen ging mit 0:3 verloren. Es brauchte das so oft zitierte Wunder, doch das Wunder geschah.
Nach Toren von Tita, Falko Götz und Bum-kun Cha führte die Werkself nach 90 Minuten mit 3:0. Das Ergebnis blieb auch nach 30 Minuten Verlängerung bestehen, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Und hier verschossen gleich drei Spieler Barcelonas, während bei Bayer nur Ralf Falkenmeyer nicht verwandelte.
Special
Kein Tag wie jeder andere: FC Bayern holt erstmals Pokal der Landesmeister
UPDATE 16/05/2021 UM 22:16 UHR
Eintracht Frankfurt gelang 1960 als erster deutscher Mannschaft der Sprung ins Finale des Pokals der Landesmeister. Gegner Real Madrid hatte den Titel zuvor bereits viermal in Folge gewonnen. Und auch diesmal erwies sich die legendäre Elf um Alfrédo Di Stefano als unschlagbar.
Im vom Expertenjurys mehrmals zum besten Spiel aller Zeiten gewählten Match brachte Richard Kress in Glasgow im Hampden Park zwar die Eintracht mit 1:0 in Führung. Aber dem druckvollen Spiel der Königlichen konnte der Klub nichts entgegensetzen. Mit 7:3 für Real endete die Partie. Viermal traf Ferenc Puskas, dreimal Di Stefano.

Spielszene Frankfurt Real Madrid

Fotocredit: Imago

Special
Kein Tag wie jeder andere: Düsseldorf ärgert Barça im Europapokalfinale
UPDATE 15/05/2021 UM 22:38 UHR
Special
Kein Tag wie jeder andere: Als der FC Bayern ein 4:1 verspielte
UPDATE 19/10/2022 UM 21:39 UHR