Gleich zwei deutsche Mannschaften spielten an einem 18. Mai um die europäische Ehre. Während Bayer Leverkusen 1988 gegen Espanyol Barcelona der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang, zog Eintracht Frankfurt 1960 gegen Real Madrid den Kürzeren.
Im UEFA-Cup-Finale 1988 hatten die Leverkusener fast keine Chance mehr. Das Hinspiel bei den Katalanen ging mit 0:3 verloren. Es brauchte das so oft zitierte Wunder, doch das Wunder geschah.
Nach Toren von Tita, Falko Götz und Bum-kun Cha führte die Werkself nach 90 Minuten mit 3:0. Das Ergebnis blieb auch nach 30 Minuten Verlängerung bestehen, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Und hier verschossen gleich drei Spieler Madrids, während bei Bayer nur Ralf Falkenmeyer nicht verwandelte.
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Eintracht Frankfurt gelang 1960 als erster deutscher Mannschaft der Sprung ins Finale des Pokals der Landesmeister. Gegner Real Madrid hatte den Titel zuvor bereits viermal in Folge gewonnen. Und auch diesmal erwies sich die legendäre Elf um Alfrédo Di Stefano als unschlagbar.
Im vom Expertenjurys mehrmals zum besten Spiel aller Zeiten gewählten Match brachte Richard Kress in Glasgow im Hampden Park zwar die Eintracht mit 1:0 in Führung. Aber dem druckvollen Spiel der Königlichen konnte der Klub nichts entgegensetzen. Mit 7:3 für Real endete die Partie. Viermal traf Ferenc Puskas, dreimal Di Stefano.

Spielszene Frankfurt Real Madrid

Fotocredit: Imago

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