Nach einem für beide Superstars in sportlicher Hinsicht durchwachsen verlaufenden Jahr 2016, kam dieser Auftakt in das Tennis-Jahr 2017 überraschend. Am 29. Januar 2017 standen sich Roger Federer und Rafael Nadal im Finale der Australian Open gegenüber.

Beide entschieden auf dem Weg ins Endspiel jeweils zwei Fünf-Satz-Matches für sich: Nadal musste gegen Alexander Zverev und Grigor Dimitrov über die volle Distanz gehen, Federer gegen Kei Nishikori und Stan Wawrinka.

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Auch das Finale sollte erst im fünften Satz entschieden werden. Federer erwischte den besseren Start, gewann den ersten Durchgang mit 6:4. Nadal schlug anschließend zurück und schaffte mit 6:3 den Satzausgleich.

Der dritte Satz war eine klare Angelegenheit für Federer, der mit 6:1 erfolgreich war. Im vierten Durchgang gelang Nadal das Break zum 3:1, und der Spanier entschied den Durchgang schließlich mit 6:3 für sich.

Im fünften Satz nahm Federer nach hartem Kampf seinem Gegner beim Stand von 4:3 den Aufschlag ab. Nach 3:38 Stunden und einer Challenge beim Matchball krönte sich der Schweizer zum Australian-Open-Champion.

"Schade, dass es kein Unentschieden gibt. Ich würde den Erfolg am liebsten mit Rafa teilen, auch er hätte es verdient", sagte Federer anschließend.

Rafael Nadal (l.) verliert das Australian-Open-Finale 2017 gegen Roger Federer (r.)

Fotocredit: Getty Images

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