Nur 40 Jahre wurde Mike Hailwood alt - doch sein unglaublicher Mut als Lebensretter hat ihn ebenso unsterblich gemacht wie seine einzigartigen sportlichen Fähigkeiten. Der Brite gilt für viele schlichtweg als der beste Motorradfahrer aller Zeiten, neun WM-Titel und der Spitzname "Mike the Bike" stehen dafür.
Doch zum wahren Helden wird er während eines Formel-1-Rennens (denn auch auf vier Rädern gehört er zur Weltspitze).
Beim GP Südafrika 1973 verunglückt Clay Regazzoni, er steckt in seinem brennenden Rennwagen fest. Hailwood zögert nicht und versucht, den bewusstlosen Schweizer aus dem Feuer zu befreien. Doch das Feuer greift auf seinen eigenen Rennanzug über, Hailwood muss seinen Rettungsversuch abbrechen, ein Streckenposten mit Feuerlöscher erstickt die Flammen an der Kleidung.
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Sofort stürzt Hailwood wieder zu dem Wrack, das zur Todesfalle für Regazzoni zu werden droht. Im zweiten Versuch kann er seinen Kollegen tatsächlich befreien und aus den Flammen in Sicherheit bringen. Seine Rettungstat ist für Hailwood eine Selbstverständlichkeit: Seiner Frau erzählt er kein Wort von der lebensgefährlichen Aktion - sie erfährt am nächsten Morgen aus der Zeitung davon.
Am 23. März 1981 aber trifft es Hailwood selbst: Er ist mit seinen beiden Kindern auf dem Weg von einem Imbiss um Fish & Chips zu holen, als ein LKW in sein Auto rast. Sein Sohn überlebt, aber seine Tochter stirbt, und zwei Tage später erliegt Hailwood seinen Verletzungen.

Mike Hailwood 1978

Fotocredit: Eurosport

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