Es war einer der großen Höhepunkte in einer erfolgreichen Karriere. Am 8. Januar 1961 gewann Helmut Recknagel zum dritten und letzten Mal die Vierschanzentournee.
Der Olympiasieger von Squaw Valley gewann die Tournee bereits zur Saison 1957/58 und 1958/59. 1959/60 konnte der Thüringer seinen Titel nicht verteidigen. Das Team der damaligen DDR boykottierte die Springen, da man sich in der BRD weigerte, die DDR-Flagge zu hissen.
Ein Jahr später durfte Recknagel wieder starten und lag auch ohne Tagessieg vor dem Abschlussspringen 4,2 Punkte vor dem Österreicher Otto Leodolter in Führung.
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Beim Springen in Bischofshofen, das erst am 8. Januar ausgetragen wurde, waren Recknagel und Leodolter die dominierenden Athleten. Am Ende sprang Recknagel mit 229,1 Punkten aber nicht nur zum Tagessieg, sondern auch zum Erfolg in der Gesamtwertung.
Gold von der Groß- und Bronze von der Normalschanze bei der Nordischen Ski WM 1962 in Zakopane waren seine letzten ganz großen Erfolge. 1964 beendete er seine Karriere als Skispringer.

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