Dass sportliche Rivalitäten auch mit unsauberen MItteln und abseits des Rampenlichts ausgetragen werden, ist leider nicht neu. Die Attacke auf Nancy Kerrigan aber nimmt in der Liste solcher Unsportlichkeiten eine Sonderstellung ein.
Die Eiskunstläuferin wird wenigen Wochen vor den Olympischen Winterspielen 1994 nach dem Training von Unbekannten attackiert - ein Schlag mit einer Eisenstange auf das Knie soll ihre Teilnahme in Lillehammer verhindern. In Verdacht gerät bald ihre US-Rivalin Tonya Harding, deren Ex-Mann schnell zu den vom FBI ermittelten Beteiligten der Tat gehört.
Doch Harding verneint jegliches Wissen um den Angriff auf die Konkurrentin, obwohl sich das Netz immer enger zusammenzieht. Beide starten bei Olympia - Kerrigan ist rechtzeitig wieder fit geworden und holt Silber, Harding landet auf Rang acht.
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Am 16. März kommt dann aber das überraschende Schuldbekenntnis: Ja, sie sei zumindest an einer Verschwörung zur Behinderung der Ermittlungen beteiligt gewesen, gesteht Harding bei einer Anhörung vor Gericht. Damit vermied sie weitere Strafverfolgung und eine mögliche Haftstrafe, musste aber 160.000 US-Dollar Strafe zahlen und wurde vom US-Eiskunstlaufverband lebenslang gesperrt.

Tonya Harding

Fotocredit: Imago

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