Am 26. November 2006 wurde der Bahnradsport von einer Tragödie überschattet. Der zu diesem Zeitpunkt amtierende Weltmeister im Madison, Isaac Gálvez, kam beim Sechstagerennen in Gent tödlich zu Fall.
Gálvez kollidierte mit dem Belgier Dimitri de Fauw und stürzte in eine Bande. Der 31-Jährige brach sich bei dem Sturz das Genick. Zudem durchbohrte eine Rippe sein Herz, weshalb er auf dem Weg ins Krankenhaus an inneren Blutungen starb. Die Veranstaltung wurde anschließend abgebrochen.
Nur wenige Monate zuvor hatte der Spanier an der Seite von Joan Llaneras den WM-Titel im Madison geholt. "Als er Gold mit Llaneras in Bordeaux gewann, haben wir noch alle zusammen gefeiert. Das sind schrecklich traurige Nachrichten", sagte Fulgencio Sánchez, der damalige Präsident des spanischen Radsportverbandes.
Special
Kein Tag wie jeder andere: Janka gelingt historisches Triple
VOR EINEM TAG
De Fauw litt nach den Ereignissen an Depressionen. "Ich werde das für den Rest meines Lebens mit mir herumtragen", sagte der Belgier im Interview mit "Cyclingnews.com". "Nur die Zeit kann die Wunden heilen."
Doch am 6. November 2009 nahm er sich das Leben.

Isaac Galvez

Fotocredit: Imago

Special
Kein Tag wie jeder andere: Deutschland gewinnt den Davis Cup
GESTERN AM 23:25
Special
Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Sócrates
03/12/2021 AM 23:21