Nur wenige Weltrekorde in der Leichtathletik überdauern 32 Jahre, inbesondere nicht in den Männerdisziplinen. Doch die Hallen-Bestmarke, die Javier Sotomayor am 4. März 1989 im Hochsprung aufstellte, hat nun schon mehrere Generationen von Top-Springern verzweifeln lassen.
Die 2,43 Meter, die der Kubaner bei seinem Sieg bei der Hallen-WM in Budapest übersprang, bedeuteten gleichzeitig die Einstellung seiner Freiluft-Bestmarke aus dem Herbst 1988. Er verbesserte damit die Leistung von Carlo Thränhardt aus dem Vorjahr in Berlin um einen Zentimeter.
Nicht vergessen werden darf dabei, dass seine beiden Rekorde damals eine besondere Genugtuung bedeuteten: Weil Kuba die Spiele von Seoul 1988 boykottierte hatte, blieb Sotomayor ein möglicher Olympiasieg verwehrt - den holte er sich 1992 und sprang 2000 noch zu Silber.
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Für viele bleibt Sotomayor deshalb der beste Hochspringer in der Leichtathletik-Geschichte, schließlich steht auch sein Freiluftrekord von 2,45m (1993) weiter unangetastet, ebenso wie seine Jugend-Bestmarke von 2,33m, die er mit 16 (!) Jahren aufstellte.

Javier Sotomayor hält mit 2,45 m den Weltrekord

Fotocredit: SID

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