Deutlicher hätte die Saison kaum ausgehen können. Am 21. Juli 2002 sicherte sich Michael Schumacher mit einem Erfolg beim Großen Preis von Frankreich seinen fünften WM-Titel, und das bereits beim siebtletzten Saisonrennen.
Die Bilanz des Ferrari-Piloten war beeindruckend. Der Kerpener erreichte in jedem der 17 Saisonrennen das Ziel. Platz drei beim Großen Preis von Malaysia in Sepang war sein schlechtestes Ergebnis. In San Marino, auf dem Nürburgring, in Budapest, Monza und Indianapolis wurde er jeweils Zweiter. Alle anderen Rennen gewann Schumacher.
Durch seinen fünften Titel stellte “Schumi“ auch gleichzeitig die Marke des Argentiniers Juan-Manuel Fangio ein. 2003 und 2004 ließ er die WM-Titel Nummer sechs und sieben folgen, bis heute einsamer Rekord.
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Dennoch scheute der Formel-1-Star den Vergleich mit Fangio. "Der Mann hat in meinen Augen so viel mehr erreicht zu seiner Zeit, als ich das je erreichen könnte. Man muss sich den Sport von damals vorstellen: Der Mann hat kämpfen müssen, ohne viele Jungs im Hintergrund, die die Technik so beeinflussen", sagte Schumacher nach seinem fünften Titelgewinn gegenüber dem "WDR".

Michael Schumacher, Luca di Montezemolo

Fotocredit: Imago

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