Am 17. März 2012 schlug für über eine Stunde das Herz von Fabrice Muamba nicht mehr. "Ja, ich war tot", sagte der Engländer mit Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo später im Interview mit der "L'Équipe" über das Drama.
Muamba, damals bei den Bolton Wanderers unter Vertrag, brach im FA-Cup-Viertelfinale gegen Tottenham Hotspur plötzlich auf dem Platz zusammen. Die Mediziner beider Mannschaften sowie ein Herzspezialist, der sich zufällig unter den Zuschauern befand, leisteten Erste Hilfe. Aber Muamba hatte für 76 Minuten keinen Herzschlag mehr, ehe es den Ärzten im städtischen Krankenhaus gelang, ihn ins Leben zurückzuholen.
"Ich bin der lebende Beweis, was Wunder ausrichten können", sagte Muamba später. "Ich fühle mich gut und bin im guten körperlichen Zustand." Tatsächlich sind die Nachwirkungen gering. "Ich habe manchmal noch Probleme mit meinem Kurzzeitgedächtnis und trage einen internen Defibrilator", erklärte Muamba.
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"Als es passiert ist, hatte ich die richtigen Leute um mich herum", wird er im Telegraph zitiert:
Sie haben ein Wunder an mir vollbracht. Das hätte mir überall passieren können. Aber es ist auf einem Fußballplatz passiert, wo die richtigen Menschen da waren, um mir zu helfen.
Seine Fußbalkarriere hat er allerdings beendet. Das Risiko wäre zu groß gewesen.

Fabrice Muamba

Fotocredit: Eurosport

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