Er war der wohl größte Boxer aller Zeiten: Cassius Clay, der sich seit seiner Konversion zum Islam Muhammad Ali nannte. 1999 wählte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ali zum Sportler des Jahrhunderts. Doch auch abseits des Boxringes ragte der US-Amerikaner, der am 3. Juni 2016 verstarb, heraus - und gerade dadurch erklärt sich sein Mythos.
Im April 1967 verweigerte der damals 25-Jährige den Wehrdienst und damit den Kampfeinsatz in Vietnam. Ali wurde zu einer Geldbuße von 10.000 Dollar und einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt, musste nach Zahlung einer Kaution die Haftstrafe allerdings nicht antreten.
Am 28. April 1967 wurde Ali jedoch wegen seiner Gewissensentscheidung gegen den Krieg der WM-Titel im Schwergewicht aberkannt und die Profilizenz entzogen. "Ich hatte den Titel nicht, weil ihn mir jemand überreicht hat oder wegen meiner Rasse und Religion, sondern weil ich ihn im Ring gewonnen habe", machte Ali nach der Urteilsverkündung deutlich:
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"Diejenigen, die ihn mir jetzt wie bei einer Auktion nehmen wollen, tun nicht nur mir keinen Gefallen damit, sondern machen sich lächerlich. Sportfans und gerechte Menschen in Amerika werden solche Titelträger niemals akzeptieren."
Ali bekam 1970 die Lizenz zurück. Vier Jahre später sicherte er sich gegen George Foreman beim legendären "Rumble in the Jungle" erneut den WBA- und WBC-Weltmeistertitel.
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