Es war eine der größten Sensationen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Am 17. Februar gewann die Tschechin Ester Ledecka die Goldmedaille im Super-G.
Das Besondere: Ledecka ist eigentlich Snowboarderin, erfüllte sich schon mit dem Start in den Alpinrennen einen Traum. Doch im Ziel lag sie eine Hundertstel vor Sotschi-Olympiasiegerin Anna Veith aus Österreich. Bronze ging an die Liechtensteinerin Tina Weirather.
Ledecka glaubte zunächst an einen Fehler an der Anzeigetafel. "Ich war sehr überrascht. Ich dachte, die Zeit ist falsch, die werden sie in einigen Sekunden korrigieren“, verriet sie.
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Noch eine Stunde nach dem Rennen lief sie mit Skibrille durchs Stadion. "Ich habe kein Make-up drauf", begründete sie das.
Mit dem Olympiasieg im Parallelriesenslalom der Snowboarderinnen gelang Ledecka der goldene Doppelschlag in Pyeongchang. Dort als Top-Favoritin angetreten, verwies sie die beiden Deutschen Selina Jörg und Ramona Hofmeister auf Platz zwei und drei.

Ester Ledecka

Fotocredit: Getty Images

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