Es war ein weiterer Meilenstein in einer der größten Karrieren des Tennissports. Am 23. Januar 1988 gewann Steffi Graf zum ersten Mal die Australian Open in Melbourne.
Die Art und Weise, wie die Brühlerin durch das Turnier eilte, war beeindruckend. Graf gab während der gesamten zwei Wochen keinen einzigen Satz ab und nur zweimal wurde es etwas enger. Gegen die Schwedin Carlotta Lindqvist gewann sie den zweiten Durchgang mit 7:5. Im Finale gegen Chris Evert musste sie im zweiten Satz in den Tiebreak, siegte schließlich mit 6:1 und 7:6 (7:3).
Das Endspiel gegen die US-Amerikanerin ging noch aus einem weiteren Grund in die Geschichte ein. In der Anfangsphase des Matches begann es zu regnen, woraufhin das Dach geschlossen und nicht wieder geöffnet wurde. Zum ersten Mal wurde ein Grand-Slam-Finale bei geschlossenem Dach beendet.
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Das galt als klarer Vorteil für Graf. "Steffi ist eine viel bessere Hallenspielerin als ich. Es ist komplett anders als Freiluft. Sie ist einfach besser damit umgegangen", wird Evert auf tennisnet.com zitiert.
Für Graf war der Erfolg "Down Under" der Auftakt zu einem nahezu perfekten Jahr. Die Deutsche machte 1988 mit Siegen bei den French Open, Wimbledon, den US Open und den Olympischen Sommerspielen in Seoul den legendären "Golden Slam" perfekt.

Melbourne 1988 Graf Evert

Fotocredit: SID

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