Am 21. September 2011 feierte Tony Martin den Auftakt zu seinem persönlichen "Triple". Der Cottbuser wurde in Kopenhagen erstmals Weltmeister im Einzelzeitfahren. 2012 im niederländischen Limburg und 2013 in der Toskana verteidigte er seinen Titel.
In der dänischen Landeshauptstadt deklassierte Martin die Konkurrenz. Der damals 26-Jährige verwies den späteren Tour-Sieger Bradley Wiggins aus Großbritannien und das Schweizer Zeitfahr-Ass Fabian Cancellara mit deutlich über einer Minute Vorsprung auf die Ränge zwei und drei.
Schon von Anfang an dominierte er das Rennen, lag bei allen Zwischenzeiten vorne. Bei Rennhälfte überholte Martin den Briten David Millar, immerhin zweimal Vizeweltmeister in dieser Disziplin und 90 Sekunden vor dem Deutschen gestartet.
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"Ich habe in den vergangenen Tagen gefühlt, dass ich gut drauf bin. Für mich ist ein Traum wahr geworden, es ist unglaublich", sagte Martin, nachdem er zum ersten Mal das Regenbogentrikot überstreifen konnte: "Das ist der größte Sieg meines Lebens. Es war ein perfekter Tag, ich hatte perfekte Beine."
2016 in Doha sicherte sich Martin, diesmal nicht als Top-Favorit gestartet, seinen vierten WM-Titel in seiner Paradedisziplin.

Tony Martin, Kopenhagen 2011

Fotocredit: Imago

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