Es war der Startschuss zu einer ganz großen Karriere. Am 31. Mai 2008 wurde Jamaikas Sprinter Usain Bolt schlagartig einer großen Öffentlichkeit bekannt. Beim Sportfest in New York verbesserte Bolt den Weltrekord seines Landsmanns Asafa Powell über 100m um zwei Hundertstel auf 9,72 Sekunden.
Ein Jahr zuvor, bei den Weltmeisterschaften in Osaka, holte der damals 21-Jährige mit Silber über 200m seine erste internationale Medaille außerhalb der Junioren. Da kannten ihn nur Leichathletik-Fans - doch nur wenige Monate nach dem Weltrekord in New York war sein Aufstieg zum Superstar der Sportwelt perfekt.
Bolt gewann bei den Olympischen Spielen in Peking Gold über 100m, 200m und mit der jamaikanischen Sprintstaffel – jeweils mit Weltrekord! Gold und Weltrekord mit der Staffel wurde Jamaika später wieder aberkannt, nach einem positiven Dopingtest von Bolts Staffelkollegen Nesta Carter.
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Bei den Weltmeisterschaften in Berlin ließ Bolt 2009 drei weitere Titel folgen und verbesserte die Rekorde über 100m und 200m erneut. Insgesamt kam er in seiner Karriere auf achtmal Gold bei Olympischen Spielen und elf Titel bei Weltmeisterschaften. Darüber hinaus wurde er mit seinem Jubel-Markenzeichen zu einer Sport- und Werbe-Ikone weltweit.

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