Es war ein Traumtag für die deutschen Biathletinnen. Am 22. Januar 2006 feierten Martina Glagow, Andrea Henkel und Uschi Disl beim Weltcup im italienischen Antholz einen Dreifachsieg im Massenstart.
Trotz eines Schießfehlers war Glagow die dominierende Athletin des Tages, verwies Henkel mit über 28 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Disl hatte bereits fast 50 Sekunden Rückstand auf ihre Landsfrau.
Es war der krönende Abschluss eines nahezu perfekten Wochenendes für die deutschen Damen. Bereits zuvor hatte Kati Wilhelm Erfolge in Sprint und Verfolgung gefeiert, in der zudem alle deutschen Damen unter die besten Elf kamen.
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Die Wettkämpfe in Antholz sollten aber noch aus einem anderen Grund in die Geschichte des deutschen Biathlonsports eingehen. Eine ganz Große machte erstmals im Weltcup auf sich aufmerksam. Die damals 18-Jährige Magdalena Neuner lief erstmals in ihrer Karriere in die Weltcuppunkte.
Beim nächsten Dreifachsieg stand Neuner dann mit auf dem Podium: Am 11. Februar 2011 in Fort Kent/USA siegte Andrea Henkel vor Miriam Gössner und Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner (siehe Bild).

BIATHLON Fort Kent, Gössner, Henkel, Neuner 2011

Fotocredit: SID

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