Man habe darüber hinaus "Zusicherungen erhalten, dass dies nicht mehr vorkommen wird. Damit betrachtet das IOC diesen Fall als abgeschlossen", sagte Klaue. Das IOC untersuchte den Vorfall aufgrund seiner Regel 50.2 zum Verbot von politischer, religiöser oder rassistischer Propaganda.
Unklar blieb, ob das IOC der Ansicht ist, dass das Verhalten der Bahnradsprinterinnen Zhong Tianshi und Bao Shanju gegen diese Regel verstoßen hat.
Anfang Juli hatte das IOC die umstrittene Regel 50.2 gelockert, um den Athletinnen und Athleten Möglichkeiten zur politischen Meinungsäußerung zu geben, unter anderem das Podium ist aber weiter explizit ausgeschlossen.
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Das IOC überprüfte auch den Fall der Kugelstoß-Silbermedaillengewinnerin Raven Saunders, die auf dem Podium ihre Arme zu einem "X" erhoben hatte, angeblich aus Solidarität mit "unterdrückten Menschen". Die Überprüfung wurde jedoch ausgesetzt, nachdem Saunders den Tod ihrer Mutter bekannt gegeben hatte.
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(SID)

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