"Aus sportwirtschaftlicher Sicht glaube ich, dass die sehr schwierige Saison die nächste sein wird", sagte Baldi dem SID: "Dieses Jahr konnte man noch viel improvisieren, es gab Staatshilfen und Möglichkeiten, sich da irgendwie durchzuhangeln. Wenn das jetzt noch in eine neue Periode so gehen sollte - was nicht auszuschließen ist - wird es ziemlich schwierig."
Gleichzeitig merkte Baldi an, was die Pandemie "für ein Weltereignis ist". Daher wolle er sich nicht beklagen oder nach raschen Lockerungen schreien. Vielmehr regte der 58-Jährige mehr Einigkeit auf dem Weg in eine neue Normalität an. "Ich glaube, dass wir eine gedankliche Öffnung brauchen. Das Schlimmste ist zu sagen: Der darf und ich darf nicht", sagte Baldi im Bezug auf mögliche lokale Zuschauerveranstaltungen zur Erprobung von Öffnungskonzepten.
In Berlin läuft derzeit ein Pilotprojekt, um die Durchführung von Publikumsevents in verschiedenen Gesellschaftsbereichen zu testen. Im Zuge dessen spielte Volleyball-Bundesligist BR Volleys am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle vor rund 800 Zuschauern. Unter anderem in der Mercedes-Benz-Arena, wo Alba und die Eisbären Berlin ihre Heimspiele absolvieren, soll eine ähnliche Testveranstaltung abgehalten werden. Auch das Stadion an der Alten Försterei und Fußball-Bundesligist Union Berlin sind Teil der Initiative.
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Baldi begrüßte derartige Projekte und warnte vor Engstirnigkeit. "Wenn ich jetzt anfange mich aufzuregen, dass die Berliner Philharmonie 1000 Leute reinlassen darf und ich keine, habe ich den Grundsatz nicht verstanden", so Baldi: "Wir können alle voneinander lernen in dieser Situation. Wir brauchen Raum, um Dinge auszuprobieren - natürlich immer in einem gewissen Rahmen."
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