Der Center hatte während eines im Internet live übertragenen Videospiels die beleidigende Formulierung gewählt, später entschuldigte er sich.
"Es tut mir sehr leid, dass ich während des Livestreams eine antisemitische Beleidigung verwendet habe", schrieb der 29-Jährige bei Instagram: "Ich wusste nicht, was das Wort bedeutet, meine Unkenntnis ist absolut keine Entschuldigung und ich habe mich falsch verhalten." Drei Videospiel-Unternehmen beendeten die Zusammenarbeit mit Leonard, der gegen eine anderen Spieler im Ego-Shooter Call of Duty angetreten war.
Die Heat verurteilten in einer Stellungnahme "jede Form der Hassrede. Die Worte, die Meyers Leonard verwendet hat, sind falsch. Wir werden von niemandem hasserfüllte Sprache tolerieren, der in Verbindung zu dieser Franchise steht." Man werde mit der NBA kooperieren. Auch die Liga verurteilte den Vorfall scharf.
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Derweil wandte sich Football-Star Julian Edelman in einem offenen Brief an Leonard. "Ich glaube, dass du die Worte nicht aus Hass, sondern aus Ignoranz gewählt hast. Du wolltest niemanden verletzen, aber das macht diesen Kommentar so zerstörerisch", schrieb der dreimalige Super-Bowl-Champion, der selbst jüdisch ist: "Hass ist wie ein Virus. Auch wenn es ein Versehen war, er kann sich so schnell ausbreiten." Edelman lud Leonard dazu ein, sich auszutauschen.
Leonard hatte sich im Januar eine Schulterverletzung zugezogen und kann in dieser Saison nicht mehr auflaufen. Nun droht ihm eine Strafe durch die Liga.
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