"Er ist jetzt ein Teddybär verglichen mit dem, was er in Bamberg war", sagte der Italiener dem Münchner Merkur und der TZ (Freitagsausgabe) über seinen Landsmann. Das Duo hatte bereits bei den Franken zusammengearbeitet.
"Andrea und ich mögen in der Vergangenheit private Probleme gehabt haben", sagte Baiesi, der seinen Vertrag am Donnerstag um zwei Jahre bis 2023 verlängert hatte. "Aber die haben wir privat gelöst. Den gegenseitigen professionellen Respekt haben wir nie verloren."
Der "verrückte Italiener" Trinchieri (O-Ton Baiesi) habe "gelernt, was es bedeutet, Menschen zu verlieren. Dass du Beziehungen pflegen musst. Wenn er sich das bewahrt, wenn er geduldig bleibt, dann hat er Großes vor sich", sagte der Sportchef: "Und da brauchen wir nicht diskutieren: Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir jetzt sind."
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Trinchieri hatte den Posten vor der aktuellen Saison übernommen und die Mannschaft bis ins Viertelfinale der EuroLeague geführt. "In diesem schwierigen Jahr hat die Mannschaft schnell und gut eine Identität gefunden. Und sie hat in Europa ganz klar überperformt", so Baiesi: "Ich weiß nicht, ob das vielen so klar ist. Was jetzt noch passiert, wird an dieser Betrachtung nichts ändern."
Am Wochenende spielen die Bayern in eigener Halle um den Pokalsieg, danach beginnen die Play-offs. Klappt es nicht mit einem Titel, wäre der Klub laut Baiesi "mit Sicherheit enttäuscht, keine Frage. Aber du musst schon im Auge behalten, was in den sieben Monaten zuvor passiert ist. Dieses Jahr wird ein gewaltiger Meilenstein bei dem Versuch sein, eine lange Geschichte dieses Basketballklubs zu schreiben."
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